Reisen

Ein Wochenende in New York

Ich liebe New York – ich war bis jetzt zwei Mal in dieser tollen Stadt und immer total begeistert! Es gibt so viel zu sehen, die Menschen sind sehr nett und kulinarisch bietet die Stadt am Hudson River alles, was das Herz begehrt. Hier kommen meine Tipps für ein gelungenes Wochenende in New York – obwohl ich euch nur raten kann: Nehmt euch mehr Zeit, es gibt so unfassbar viel zu sehen!

Tipps für ein Wochenende in New York

Freitag – Brooklyn Bridge und China Town

  1. Smorgasburg
    Auf dem Smorgasburg Markt gibt es alles – von Antiquitäten, über selbstgemachte Möbelstücke bis hin zu Essen – wirklich, wirklich leckerem Essen! Ich habe dort einen Ahornsirup erstanden, der in einem Boubon-Fass gereift ist. Ein Muss zu Pancakes und Speck! Im Sommer findet dieser tolle Markt im Freien statt und im Winter in einer alten Industriehalle. Erkundigt euch am bester vorher im Internet, wo der Markt genau stattfindet.
  2. Brooklyn Bridge
    Ok, ich gebe zu, der Tipp ist ein alter Hut, denn die Brooklyn Bridge ist der Klassiker unter den Sehenswürdigkeiten in NY. Trotzdem finde ich, dass es sich immer wieder lohnt, diese wunderschöne Brücke entlang zu schlendern und auf die Skyline zu schauen. Ich bin mit der U-Bahn zunächst nach Brooklyn gefahren und von dort aus wieder nach Manhattan gelaufen – egal, welche Richtung ihr einschlagt – es lohnt sich.
  3. China Town & Little Italy
    Wenn man die Brooklyn Bridge nach Manhattan läuft, dann kommt man automatisch nach Downtown und zwar relativ direkt nach China Town. Hier lohnt sich ein Spaziergang, denn dieses Viertel wirkt wie aus ein anderen Welt. Die Vielfalt an Eindrücken, die man hier bekommt … Direkt neben China Town liegt Littly Italy. Geht in eine der italienischen Bäckerein und gönnt euch ein leckeres Cannoli siciliani – yummy!

Samstag – Tenement Museum und High Line

  1. Russ & Daughters
    Es gibt Leute, die sagen, dass es hier die besten Lachs-Bagels der Stadt gibt. Ich weiß nicht, ob das wirklich stimmt, aber die Lachs-Bagel bei Russ & Daughters sind eine Wucht – der perfekte Start in den Tag! Ihr könnt zwischen verschiedenen Lachs- und Bagelsorten wählen. Mein Favorit ist der Pumpernickel-Bagel mit schottischem Lachs, Frischkäse und Tomaten.
  2. Tenement Museum
    Das Tenement Museum dokumentiert die Geschichte der unterschiedlichen Einwanderer, die im Laufe der Jahre nach New York gekommen sind. In dem ehemaligen Einwandererhaus kann man unterschiedliche Wohnungen besichtigen und so in das Leben der Einwanderer in den unterschiedlichen Epochen eintauchen – ein Besuch, der sich lohnt!
  3. High Line
    Von der Lower Eastside geht es dann ins Meatpacking District, dem ehemaligen Schalchterviertel von New York. Denn dort beginnt die High Line, eine Hochbahntrasse, die mittlerweile zu einem Park umgebaut worden ist. Hier kann man ganz entspannt spazieren gehen und hat einen wunderbaren Blick auf Manhatten und den Hudson River. Ein Ort, der nie langweilig wird und an dem ich mich nie satt sehen kann.
  4. Chelsea Market
    Wenn man die High Line entlang schlendert, kommt man auch nach Chelsea. Wenn euch jetzt ein kleiner Hunger plagt, dann empfehle ich euch den Chelsea Market – mein persönliches Paradies. In der ehemaligen Keksfabrik, in der früher der berühmte Oreo-Keks produiziert wurde, findet man herrliche Food-Stände und eine wunderschöne Kochbuch-Buchhandlung. Ich habe ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, mich dort einschließen zu lassen… 🙂

Sonntag – Neue Galerie und Central Park

  1. Neue Galerie
    Die Museumsmeile in New York hat sehr viel zu bieten, da fällt die wahl schwer – sehr schwer. Das Guggenheim Museum ist natürlich auch einen Besuch wert, aber ich möchte euch die Neue Galerie empfehlen, ein Museum für deutsche und österreichische Kunst. In diesem Museum hängt eines der schönsten Bilder, das ich kenne, die sogenannte Frau in Gold von Gustav Klimt. Ein Bild mit einer bewegenden Geschichte, da es eines der ersten Bilder war, das nach dem Zweiten Weltkrieg seinen wahren Besitzern zurückgegeben wurde.
  2. Central Park und Strawberry Fields
    Nach dem Besuch im Museum lohnt sich ein Spaziergang durch den Central Park – einfach ein bisschen durch die Gegend schauen, die Menschen beobachten und die Ruhe genießen. Wenn ihr Lust habt, dann schaut doch auch bei den Strawberry Fields vorbei – einem Denkmal für den verstorbenen Beatle John Lennon.
  3. Upper Westside
    Wenn ihr den Central Park von der Upper East Side quer durchlauft, dann kommt ihr automatisch zur Upper West Side. Hier kann man sehr gut einfach spazieren gehen, sich zwischendurch einen leckeren Kaffee holen und die Architektur bewundern. Ich bin bei meinem Streifzug an einem tollen Farmers Market vorbei gekommen: Zahlreiche Stände mit Gemüse, Obst und anderen frischen Produkten. Manchmal ist es sinnvoll, ganz ohne Ziel einfach durch die Stadt zu streifen…

Ganz gleich, wofür ihr euch entscheidet – ich wünsche euch viel Spaß bei eurem NY-Trip!

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