Reisen

Ein Wochenende an der Amalfiküste

Ein Wochenende an der Amalfiküste – ich glaube, es gibt kaum einen romantischeren Ort als die Amalfiküste. Wunderschöne Städtchen, sanfte Hügel mit Oliven- und Zitronenbäumen und eine traumhaft zerklüftete Steilküste. Ich war zwei Wochen da, denn rund um die Amalfiküste kann man soviel entdecken: Der Vesuv und Pompeji sind quasi um die Ecke und auch Neapel kann man innerhalb von 1 bis 2 Stunden erreichen. Aber auch für ein Wochenende lohnt sich diese traumhafte Ecke von Italien sehr, deswegen kommen hier meine Tipps für ein perfektes Wochenende an der Amalfiküste!

Tipps für ein Wochenende an der Amalfiküste

Freitag

Sorrent
Sorrent liegt auf der sorrentischen Halbinsel und sie bietet einen wunderbaren Blick auf den Vesuv. Sorrent ist genau das, was man sich von einer italienischen Kleinstadt verspricht – kleine Gässchen, wunderschöne Häuschen und einen traumhaften Hafen. Hier kann man die Seele baumeln lassen, einfach ein bisschen durch die Stadt flanieren, zwischendurch einen Cappuchino trinken und
Gelateria Raki
Die Via S. Cesaro ist eine eigentlich eine Touristenmeile mit vielen völlig überteuerten Läden – die meisten lohnen sich nicht, aber einer ist den Gang auf jeden Fall wert, die Gelateria Raki. Das Ananas-Basilikum-Eis ist eine echte Offenbahrung, aber auch alle anderen Sorten sind unglaublich lecker. Ich bin zur Wiederholungstäterin geworden, denn das fanatstische Eis der Gelateria ist echt eine Sünde wert.
Masaniello
Nach dem köstlichen Eis dreht noch eine Runde durch die wunderbare Stadt und dann macht euch auf nach St. Agnello, einem kleiner Vorort von Sorrent. Direkt am Coso italiano liegt der winzige Delikatessen-Laden A Puteca E Masaniello. Es gibt nur wenige Sitzplätze, aber davon darf man sich auf keinen Fall abhalten lassen. Denn in diesem Laden ist einfach alles lecker: Es gibt gebratene Steinpilze, frische Parmigiana, köstlichen Büffelmorzarella und traumhaften Schinken- und Salamisorten. Gönnt euch dazu ein herrliches Glas Montepulciano d’Abruzzo – einfach perfekt!

Samstag

Positano
Um nach Positano zu gelangen, muss man sich der berüchtigten Küstenstraße an der Amalfiküste stellen. Nehmt den Bus, denn die Straßen sind kurvig unfassbar eng und an der Seite zur Küste geht es steil hinab – meine Nerven haben maximal fürs Busfahren gereicht und auch das war schon ziemlich abentheuerlich. Durch Positano führt eine Straße vom oberen Ende der Stadt bis hinunter zum Strand. Ich kann nur empfehlen, den Bus oben zu verlassen und den Weg durch die Stadt zum Strand zu Fuß zurückzulegen, denn so sieht man von diesem wunderschönen Städtchen am meisten. Die Architektur ist beeindruckend: Entlang der Steilküste reihen sich wunderschöne kleine weiße Häuschen und ich habe mich schon das ein oder andere Mal gefragt, wie es bei diesem Steilhang möglich ist, dass die Häuschen da bleiben, wo sie seit Jahren stehen.
Casa E Bottega
Auf dem Weg ans Meer kommt man an der Casa E Bottega vorbei. In diesem Laden kann man nicht nur sehr lecker essen, sondern auch sehr schön einkaufen. Aber konzentrieren wir uns auf das Essen: Hier gibt es Paninis, Salate, selbstgebackenen Kuchen und Smoothies – für mich gab es frische Crostini mit Tomaten, Rucola und Büffelmorzarella – yummy! Da die Casa E Bottega so ziemlich auf der Hälfte des Weges zum Strand liegt, kann man hier ganz wunderbar einen kleinen Mittagssnack zu sich nehmen und einen köstlichen Cappuchino trinken.

Sonntag

Amalfi
Kein Besuch an der Amalfiküste ohne einen Besuch in Amalfi. Ich muss allerdings ganz ehrlich sagen – so hübsch wie Positano und Sorrent ist Amalfi nicht. Dennoch, besonders der Dom in der Ortsmitte ist einen Besuch wert. Schon die Fassade des Doms ist sehenswert, denn sie zeigt die 12 Apostel. Besonders gut gefallen hat mir allerdings der Paradieskreuzgang, in dessen Mitte sich ein kleiner Garten befindet.
Ravello
Wer keine Lust mehr auf Amalfi hat, steigt in den Bus und fährt die Küste hinauf nach Ravello. Ravello ist einfach nur ein Traum – man hat einen unverstellten Blick auf die wilde Küste, auf die Hügel mit den saftigen Zitronen, für die die Amalfiküste so berühmt ist. Der Ort ist nicht sonderlich groß und lässt sich innerhalb von kurzer Zeit erlaufen, anschließend kann man sich bei einem riesigen Eis auf die Piazza setzen und echtes süditalienisches Flair genießen. Übrigens: In den Sommermonaten findet in Ravello immer ein Musikfestival statt. Als ich dort war, traten zum Beispiel ein Berliner Philamoniker auf.

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