Ernährung

Alles über Matcha

Matcha erfreut sich immer größerer Beliebtheit, ist zum wahren Trend geworden und wird mittlerweile in vielen Rezepten als Zutat verwendet. Ich persönlich liebe den Geschmack von Matcha und möchte euch daher einmal alles über Matcha verraten.

Was ist Matcha?

Matcha ist ein Pulver aus der zerriebenen Grünteepflanze Tencha. Mit seiner leuchtend grünen Farbe sieht Matcha auf den ersten Blick sehr gewöhnungsbedürftig aus. Verantwortlich dafür ist der natürliche Farbstoff Chlorophyll, der ebenso in den Blättern des Grüntees enthalten ist.

Woher stammt Matcha?

Ursprünglich stammt das Matcha Pulver aus dem fernen Japan. Dort wird Matcha auf traditionelle Weise getrunken: das Pulver wird mit einem Schluck Wasser glatt gerührt und mit heißem Wasser aufgegossen. Anschließend wird es mit einem Bambusbesen, dem sogenannten Chasen, schaumig geschlagen.

Wie schmeckt Matcha?

Mit Wasser aufgegossen, schmeckt Matcha-Tee herb-bitter aber mit einer süßlichen Note.
In der Regel verquirlen Matcha – Fans in Deutschland ihr Getränk mit Soja- oder Kuhmilch. Das lässt den Matcha-Tee milder schmecken und leicht cremig werden.

Warum ist Matcha so beliebt?

Für die Beliebtheit von Matcha ist höchstwahrscheinlich nicht allein der Geschmack verantwortlich. Immerhin werden dem grünen Pulver auch zahlreiche gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben. Unter anderem soll Matcha anregend beim Abnehmen wirken und munter machen. Immer mehr Menschen schwören daher auf das Getränk.

Was sagen Ernährungsexperten dazu?

Ernährungsexperte Benno Zimmermann, der am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften in Bonn arbeitet, verfolgt den Matcha-Trend schon seit Längerem. Laut seiner Auffassung seien die Unterschiede zum herkömmlichen Grüntee nur graduell. Zwar werde bei Matcha das ganze Blatt verzehrt und damit auch einige Inhaltsstoffe, die bei normalem Tee ohne Blatt zurückbleiben würden, wie zum Beispiel fettlösliche Vitamine. Er relativiert jedoch die Ansicht vieler, dass daraus tatsächlich ein gesundheitlicher Nutzen entstehen. Schließlich gebe es in Deutschland keinen Mangel an diesen Vitaminen.

Matcha vs. Kaffee

Die anregende Wirkung des Tees ist jedoch belegt. Matcha macht wach und steigert auch die Leistung. Inhaltsstoffe wie Koffein, das früher als Teein bezeichnet wurde, kurbeln den Kreislauf an. Laut den Schätzungen der Geschäftsführerin des Deutschen Teeverbands Monika Beutgen, enthält eine Tasse Matcha Tee rund 60 Milligramm Koffein – das entspricht etwa so viel wie ein Espresso.
Wer jedoch zu viel Matcha-Tee trinkt, nimmt über den Tag verteilt zu viel Koffein auf. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sind 400 Milligramm Koffein pro Tag unbedenklich, Schwangere und vor allem Kinder sollte noch weniger zu sich nehmen. Diese Menge entspricht, grob geschätzt, knapp sieben Tassen des Getränks.

Woher bekomme ich Matcha?

Ihr bekommt es sowohl in Reformhäusern als auch in einigen Supermärkten. Falls ihr dort nicht fündig werdet, könnt ihr es auch über das Internet bestellen. Kauft den Matcha Tee am besten in Bio-Qualität, denn damit seid ihr vor möglichen Pestiziden geschützt.
Nach dem Öffnen des Tees solltet ihr ihn luftdicht lagern und rasch verbrauchen.

Was kann ich mit Matcha alles machen?

Matcha passt sowohl sehr gut in Smoothies als auch in spritzige und sommerliche Limonaden. Es würzt auch Speisen und rundet Salatdressings ab.
Da ich persönlich ein wirklich großer Fan des Pulvers bin, werdet ihr bald einige tolle Rezeptideen mit Matcha hier auf dem Blog bekommen.

Related Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.